print(″Ich will wissen wie das geht!″)

Aktualisiert: 10. Dez 2020

In den letzten Wochen hat die Codingschule ihr Bildungsangebot von Präsenzschulungen auf Online-Trainings umgestellt. Ute war eine der ersten Teilnehmerinnen des Python Anfängerkurses. In einem Erfahrungsbericht schildert sie ihre Eindrücke.


Die vielschichtigen Anwendungsfelder Künstlicher Intelligenz bestimmen schon seit einigen Jahren meinen beruflichen Alltag, wenngleich ich weder in der Welt der Informatik noch Mathematik zu Hause bin – in der Welt der BWL allerdings schon. Für meinen beruflichen Alltag ist es entscheidend, die KI-Anwendungsfelder Handeln, Lernen und Wahrnehmung zu kennen und zielführend kommunikativ zu nutzen. Und mir ist bewusst, dass analytische, technische und betriebswirtschaftliche Expertise gleichberechtigte Hauptkomponenten der Datenwissenschaft sind. Daher habe ich in meinem stark Marketing-fokussierten Umfeld sehr viel mit KI und Big Data zu tun - ich muss sie nicht zwangsläufig beherrschen, ich muss aber in meinem beruflichen Umfeld hinlänglich wissen, wofür man das alles braucht.

Aber könnte ich nicht auch vertiefendes Wissen in diesen Feldern privat nutzen? Diese Frage hatte mich schon seit einiger Zeit beschäftigt…

Ok, große Datenmengen habe ich nun wirklich nicht, um mittels KI verwertbare Ergebnisse zu erhalten. Aber viele Daten habe ich schon: in Excel-Tabellen, Listen, Bibliotheken, Adressdatenbanken und so weiter. Und irgendwie nervt mich schon seit langem, so viele schlecht sortierte persönliche Informationen in so vielen Quellen zu speichern. Denn das digitale Zeitalter ist nicht nur längst in Wissenschaft, Politik, Industrie und Wirtschaft angebrochen – sondern auch bei mir zu Hause: auf meinen vielen iOS & Android-Geräten, die mein Leben digital erleichtern und deren Nutzung unerlässlich und unendlich spannend ist, bin ich mitten drin! Mitten drin in schier endlosen Datenmengen.

Ich will coden lernen!

Da war der gedankliche Weg nicht weit, dass rudimentäre Coding-Erfahrung hier eine Lösung schaffen könnte. Ich und Coden? Ja! Denn ich muss nicht zwingend Programmieren lernen um des Codens Willen - viel wichtiger ist für mich das Verständnis, an welchem Punkt sich z. B. innovative Prozesse im Unternehmen leichter umsetzen könnten, wenn man die Problemlösung mittels Coding angeht. Oder wie man Wertschöpfungsketten in Unternehmen optimieren könnte, wenn man Code in die strategische Planung mit einbezieht. Und meinen privaten digitalen Datenwust könnte ich auch gleich angehen.

Ich will coden lernen! Ok, also erst einmal gegoogelt, welche Programmiersprachen es gibt und sich für mein bescheidenes Vorhaben eignen...

  • Javascript

  • Java